E-Memorial  †  Gedenkseite für verstorbene Devotees  †

He reasons ill who tells that Vaishnavas die When thou art living still in sound.
The Vaishnavas die to live and living try To spread the holy name around!

 

It is with a heavy heart that I beg to inform that our God-brother, Bharata prabhu, left this mortal world at 10 AM today Monday at his home at Almviks Gard, the ISKCON farm outside Stockholm, after a long fight with cancer. He was listening to Srila Prabhupada’s kirtan.


Nachruf von Vaidyanath dasa :

Dear Yogindra Prabhu

Please accept my humble obeisances. All glories to Srila Prabhupada.

When we were called yesterday night about the passing of our beloved godbrother Bharata Prabhu, we were not at home, and we tried to reach Astasiddhi Mataji and Janamanalaya Prabhu this morning without success.

Bharata PrabhuOn behalf of the German disciples of Srila Prabhupada, I am expressing our grief about the loss of his association in this world and our sympathy with his family and friends. We will no doubt see him again in another life when we will all distribute Srila Prabhupadas books together again. Probably, because he left before us, at that time he will allready be a great general in Srila Prabhupada’s transcendental army to lead us in the service to our beloved spiritual master.

The last time we met Bharata Prabhu was during Srila Prabhupada’s Vyasa Puja in 2005 when, being certain that he would have to leave this world early, he gave a very emotional Vyasa Puja hommage. But the next day, he was in good spirits again and gave one of his inspiring and humorously descriptive Bhagavatam classes.

During the following months we witnessed Bharata Prabhu’s quick loss of strength, and we know that his death must be a relief for him. So we can be happy with him that he has left his temporary shell of suffering and will soon be invigorated with fresh energy either in the transcendetal world or on the heavenly planets or in a devotee family on this earth.

Just a few weeks ago, I was asked by the management of the German yatra to convey the yatra’s thanks for his selfless service during so many years, but because of his weak condition, I was not able to. Unfortunately, now it is too late.

Your servant Vaidyanath das

 


Nachruf von Vedavyasa dasa :

My dear Bharata Prabhu,

please accept my humble obeisances. All glories to Srila Prabhupada!

With a sad heart I just read about your passing. Now this mortal world has lost another of Srila Prabhupada’s dear disciples.

Bharata PrabhuNevertheless, many fortunate souls had the opportunity to meet you while you were distributing books on the streets of Germany in the 70s and 80s, and who knows how many of them have been elevated by coming in contact with you, a sincere representative of Srila Prabhupada and Lord Caitanya.

I will always remember with fondness your association in the early days of the Hamburg temple, in Bartelsstrassse and later Kapitelbuschweg. Your humility and dedication to book distribution inspired all of us, and especially many new devotees who learned the art by your expert guidance and good example.

I had hoped to see you this summer, after almost 30 years of separation, but as you explained to me, your poor health did not allow you to fly to Malaga and spend a few weeks with us here under the shelter of Sri Sri Gaura-Nitai’s lotus feet.

Now you have left us, and my only hope is to see you some time in the future. Please pray for me that I may be granted the opportunity to rejoin you and our beloved spiritual father Srila Prabhupada, wherever that may be.

Your servant Vedavyasa dasa

 


Nachruf von Yogindra dasa :

Dear God-siblings,

Please accept my humble obeisances. All glories to Srila Prabhupada!

Bharata leaving this worldIt is with a heavy heart that I beg to inform that our God-brother, Bharata prabhu, left this mortal world at 10 AM today Monday at his home at Almviks Gard, the ISKCON farm outside Stockholm, after a long fight with cancer. He was listening to Srila Prabhupada’s kirtan.

Bharata prabhu, originally from Germany, distributed Srila Prabhupada’s books for many years. Several times in early years he was a top distributer in the German yatra.

He is survived by his wife, Asta-siddhi mataji and their two daughters.

Your servant Yogindra dasa

 


Nachruf von Hritpateh dasa :

Was Bharata Prabhu betrifft, so gibt es bestimmt so einiges, was ich mit ihm erlebt habe, doch das ist fast 30 Jahre her, und in der Zwischenzeit hatten wir ja auch kaum Kontakt, außer einmal per Telefon im Januar 2006 und danach etwa 10 Tage, bevor er diese Welt verließ.

Bharata-Kandabhasi
Kandabhasi    Bharata
beide verstorben

Wenn wir nicht über Krishna sprechen, vergessen wir Ihn wieder, das gleiche gilt auch für Personen, die ja potenziell eigenschaftsmäßig mit Ihm eins sind. Bharata Prabhu war einer der ersten Menschen, die mir in meinem Leben die Wissenschaft der Selbstverwirklichung näher brachten.

Es war 1975 im Hause meines älteren Bruders, der gerade frisch verheiratet nach neuen Lebensmodellen oder auch Qualität suchte. Das Hippy-Dasein war ja letztendlich doch kein Happy-Dasein und die Wertvorstellungen von Ich und Mein von vornherein zum Scheitern verurteilt. Hin und wieder gab es 1975 Besuche von den Devotees in Brockdorf (man spricht heute noch von der Brockdorfszene, auch Akhila Prabhu kann sich bestimmt noch gut an diese Zeit erinnern) wobei mir Bharata Prabhu als einer, der so ziemlich den Kurs angab, noch gut in Erinnerung ist. Er hatte zu der Zeit ja schon jahrelange Erfahrungen mit der Buchverteilung.

Später, Anfang 1976, entschloss ich mich, selber am Sankirtan teilzunehmen, was mir dann auch, nachdem ich zwei Monate im Schloss Rettershof gelebt hatte, gelang.

Bharata Prabhu war unermüdlich, was das Verteilen von Srila Prabhupadas Büchern anbelangte, und er erzählte auch mir des Öfteren von dem Leben auf der Strasse, den skurrilen Erlebnissen - überhaupt von der Aufgabe, durch das Verteilen von Srila Prabhupadas Büchern dem wirklichen Predigen eine gesunde und wachsende Grundlage zu geben, ganz besonders auch den Fortschritt des eigenen spirituellen Lebens erheblich zu beschleunigen. Er sagte mir, du kannst zu den Leuten stundenlang predigen, doch wenn du es versäumst, ihnen ein Buch von Prabhupada zu geben, werden sie alles wieder vergessen. Dieses Buch mitzunehmen macht die Begegnung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Erst vor zwei Monaten habe ich davon selber eine Erfahrung machen können: Ein Geweihter Krishnas schrieb mir ein E-Mail, in der er sich für die Bhagavad-Gita, die er 1976 in Schwarzenfelde irgendwo in der Eifel von mir bekommen hatte, herzlichst bedankte. Wenn Srila Prabhupada nicht gekommen wäre, hätten wir wahrscheinlich nie etwas von Radha und Krishna gehört.

An den ersten Wochenenden der zwei Monate, die ich mit handwerklichen Beschäftigungen im Schloss verbrachte, sah ich Bharata Prabhus Sankirtangruppe, wie auch andere Sankirtan-Devotees bis spät in die Nacht meistens im Kirtan voller Bewegung und Entzückung tanzen. Ich erinnere mich noch gut, wie Bharata Prabhu den Kirtan führte und "bol Sri-Caitanya bol hari bol hari bol" sang und die anderen, besonders die Sankirtan-Devotees, von Feuer und Glut durchdrungen diesen Gesang wiederholten.

Diese ungewöhnlich einladende Ausstrahlung von Bharata Prabhu faszinierte mich so sehr, dass ich später auch sehr oft in seiner Gruppe mitfuhr.

Bharata Prabhu war immer mit Büchern überladen. Er hatte zwei besonders gut verarbeitete Samsonite-Taschen bei sich, und in größeren Städten - meistens in der Fußgänger-Zone - war er damit beschäftigt, Einladungsflyer auszuteilen: "Das ist für Sie meine Dame, für Sie, mein Herr". Dann kam das Buch: "Das ist auch für Sie."

Auch ich lernte dann so einige Verhaltensweisen und wichtige Techniken von ihm persönlich, aber ganz besonders die Ausdauer, nicht gleich aufzugeben, wenn die Leute nicht gerade begeistert von diesen Annäherungsversuchen waren. Jeder, der einmal versucht hat diese erhabenen Botschaften der Guruparampara in der Öffentlichkeit mit Einsatz verbaler und nonverbaler Ausdrucksweisen wie Mimik und Gestik in Form dieser Bücher an die Menschen weiterzugeben, weiß was für eine mystische und nicht immer einfache, aber doch großartige und herzliche Aufgabe es ist.

Ja ehrlich gesagt, das sind dies Erinnerungen, die ich mein Lebtag nicht vergessen werde und gerne mit anderen Devotees teilen möchte.

Manchmal kam Bharata Prabhu während des Verteilens im Laufschritt auf mich zu und sagte: "Hrtpateh, hier läuft momentan überhaupt nichts, wie viel hast du bis jetzt verteilt?", und er schaute dann verdutzt auf mich, wenn ich sagte, "So ungefähr 30 -35 Bücher." Dann entgegnete Er mir des Öfteren "Ich weiß nicht, was mit dieser Stadt los ist, komm, lass uns weiterfahren." Sicherlich - auch das lernte ich von ihm - sind die äußeren Begebenheiten wie Zeit, Ort und Umstände beim Predigen ebenfalls zu berücksichtigen.

Wann immer ich in seiner Gruppe war, fuhr ich den Sankirtanvan. Abends suchten wir uns ein stilles Plätzchen, es gab eine heiße Milch wie auch leichte kleine Leckerbissen in Form von Früchten oder Nüssen. Bharata Prabhu machte sich so schnell wie möglich daran, aus dem TLC (Teachings of Lord Chaitanya) zu hören und darüber zu sprechen. Es war eines der Bücher, die er mitsamt den voll beladenen Taschen noch zusätzlich im Zwölferpack auf dem Arm trug und augenscheinlich ohne Unterschied an all die Passanten verteilte.

Manchmal, wenn wir Abends nach einem ruhigen Platz für die Nacht suchten und nicht schon nach 15-20 Minuten einer gefunden war, wurde Bharata Prabhu unruhig, denn wertvolle und unwiederbringliche Zeit ging verloren.

Wenn dann, nachdem wir einen geeigneten Platz gefunden hatten, wie gewöhnlich das Milchprasadam und Kleinigkeiten wie eine Schnitte Brot oder Nüsse und Rosinen zum Verzehr vorbereitet wurden, pflegte er zu sagen: "Ach, nun macht nicht so viel hin und her, wir wollen doch noch vor dem Dunkelwerden bzw. vor dem Schlafengehen aus den heiligen Schriften hören!" Ja, das war sein Temperament - nicht unnötig Zeit zu verlieren, damit alle den nächsten Tag voller Orientierung und Enthusiasmus sich dieser so glücksverheißenden und Srila Prabhupada besonders zufrieden stellenden Aktivität, diese seine Bücher zu verteilen, mit neuer Energie widmen konnten.

An ein Ereignis erinnere ich mich noch sehr gut: Ich fuhr mit Ihm in die nächste Stadt, es war in der Weihnachtszeit. Wir veräußerten gerade dieses Dreier-Pack-Weihnachtsset für 58 DM (drei Krishna-Bücher in einem schönen Geschenkkarton). Ich sagte spontan zu ihm - gewöhnlich lenkte ich ja das Fahrzeug -, er solle doch so gut sein und die Armaturen von diesen Geschenkkartons freimachen, denn es behindere meine Sicht beim Autofahren.

Er schaute mich ganz verblüfft an und fragte: "Was für Geschenkkartons?" Tatsächlich waren es nicht die Bücher, sondern andere Dinge wie Taschen und Sonstiges, die auf den Armaturen lagen. Das Auto war ja besonders am Anfang der Woche mit Büchern völlig überladen. Dann sagte er nachdenklich: "Du bist ja gut drauf, du siehst überall nur noch die Bücher von Srila Prabhupada", und lachte ganz herzlich dabei.

Bharata Prabhu war ein sehr beweglicher, mit Energie und Beharrlichkeit versehener Devotee, der seinen ganzen Enthusiasmus dafür einsetzte, die Freude Srila Prabhupadas wie auch aller Beteiligten mittels der transzendentalen Buchverteilung zu erweitern. Dieses und vieles mehr, was in meinen Unterbewusstsein im Standby-Modus unauslöschlich vorhanden ist, kommt entsprechend der Intensität, mit der ich über meinen Gottbruder Bharata Prabhu nachsinne, zum Vorschein und gibt mir weitere Kraft, der illusionierenden Energie mit all ihren Schattierungen und Verlockungen die Stirn zu bieten.

So betrachtet hat Bharata Prabhu uns allen gezeigt, was Krishna damit meint, wenn Er sagt, "daivi hy esa guna-mayi …" (Bhagavad-Gita 7.14) "Diese meine göttliche Energie, die aus den drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur besteht, ist sehr schwer zu überwinden, doch diejenigen, die sich Mir ergeben haben, können sie mit Leichtigkeit hinter sich lassen."

Möge Bharata Prabhu in Frieden ruhen und das transzendentale Glück "ceto darpana marjanam...." sein ständiger Begleiter sein. Möge Sri Sri Radha und Krishna sich seiner annehmen, das wünsche ich ihm vom ganzen Herzen!

Seinen Fußspuren folgend: Hrt-pateh Das

 

 

Bharata Srila Prabhupada Vyasapuja


Die Erinnerungen sterben nie, wenn sie weiter gegeben werden...


Nachruf vom Schweden Tempel, wo Bharata Prabhu seinen Körper aufgegeben hat
http://www.almviksgard.se/bharata.htm

Photos von Bharata Prabhu Online im Internet, bei Picasa-Webalben
http://picasaweb.google.de/vaidsson1/2006_11_BharataDas?authkey=kYX3jirxnC8#

 

 

HARE KRISHNA, HARE KRISHNA, KRISHNA KRISHNA, HARE HARE,
HARE RAMA, HARE RAMA, RAMA RAMA, HARE HARE
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